Auch der Mensch kann sich mit Würmern der Katze anstecken. Dies betrifft vor allem Kinder, die häufig die besondere Nähe zu dem Tier suchen.
Da der Mensch für Katzenwürmer ein so genannter „Fehlwirt“ ist, siedeln sich die Parasiten bei ihm nicht im Darm an. Vielmehr wandern Wurmlarven aus dem Darm oder durch die Haut in den Körper des Menschen und verursachen dabei Schäden in verschiedenen Organen (z. B. Auge, Leber, Lunge, Haut). Eine Infektion des Menschen mit Katzenwürmern muss daher unbedingt vermieden werden.
| Wurmart | Gesundheitsschäden | Übertragung |
| Spulwurm | Sehstörungen bis hin zur Erblindung (Erkrankung Netzhaut), Schäden an Leber und zentralem Nervensystem | Mit Katzenkot verunreinigte Sandkästen, Ablecken von Händen und Gesicht, enger Kontakt der Tiere mit Gegenständen der Besitzer (z. B. Handtücher, Bettwäsche) |
| Hakenwurm | Wurmlarven dringen in die Haut ein, wandern in der Unterhaut umher und schädigen sie. | Verunreinigte Sandkästen, feuchtwarme Badestrände und Liegewiesen |
| Gurkenkernbandwurm | Bauchschmerzen, Durchfall, Gewichtsverlust | Kontakt mit Tieren, die Flöhe haben |
| Fuchsbandwurm | Meist vollständige Zerstörung der Leber. Die seltene Krankheit verläuft langsam über viele Jahre hinweg und endet oft tödlich. | Kontakt mit infizierten Haustieren, Genuss ungewaschener Waldfrüchte oder Pilze |