Ihr Tier kann von Würmern befallen sein, ohne dass Sie dies merken. Nahezu alle Katzen sind in ihrem Leben mit Würmern infiziert. Viele stecken sich bereits über die Muttermilch an.
Die Symptome, also die Anzeichen für einen Wurmbefall, hängen stark von dem Alter, Gesundheitszustand und der Widerstandsfähigkeit des Tieres ab, und auch von der jeweiligen Wurmart.
Da die Krankheitsanzeichen meist nicht verraten, um welche Art der Wurminfektion es sich handelt, empfiehlt sich die Behandlung mit einem Mittel, das gegen alle aufgeführten Band- und Rundwürmer wirkt.
Hinweise auf einen Wurmbefall:
- Wurmteile/-eier im Kot (Laboruntersuchung durch Tierarzt)
- stumpfes, struppiges Fell
- Appetitlosigkeit oder Heißhunger
- Durchfall oder Verstopfung
- Übelkeit und Erbrechen
- Blutarmut
- Blut im Kot
- schlechte Wundheilung
- Gewichtsverlust und Abmagerung
- verminderte Fruchtbarkeit
- Leistungsminderung
- allgemein herabgesetzte Widerstandskraft und Vitalität
- bei Jungtieren kann massiver Befall sogar zum Tod führen
Diagnose
Die Diagnose des Wurmbefalls geschieht meist über die mikroskopische Untersuchung einer Kotprobe. Sie ist aufwendig und leider nicht immer zuverlässig. Denn auch wenn in einer Kotprobe keine Eier oder Larven von Würmern gefunden werden, schließt dies einen Befall nicht aus. Es besteht also trotz Kotuntersuchung die Gefahr, dass die Katze geschädigt wird und gleichzeitig andere Tiere und den Menschen ansteckt. Die Kotuntersuchung kann die regelmäßige Entwurmung daher nicht ersetzen.
Treten Krankheitsanzeichen auf, sollte immer eine sofortige Entwurmung durchgeführt werden, um den Schaden zu begrenzen.
So weit darf es aber gar nicht erst kommen, denn dann kann es für die Gesundheit des Tieres und die Übertragung auf den Menschen oft schon zu spät sein.
Daher empfehlen Fachleute vorbeugend die regelmäßige Entwurmung aller Katzen viermal im Jahr. Nur so lassen sich Tier und Mensch dauerhaft vor der Gefahr durch Würmer schützen. Fragen Sie Ihren Tierarzt danach!